Forum

Chat
Gästebuch

Rubriken
Literatur
.Rechtliches
Artikel
Audiobooks
.Meditation
.Kraft zum Leben
Links
beide Eltern
Familienrecht
Familienmediation

Trauer

Die Trauer überfällt uns ganz unerwartet und plötzlich und wir haben nie gelernt zu trauern niemand hat es uns beigebracht.Wichtig ist, dass wir diesen ganz natürlichen Prozess mit all den fürchterlichen Empfindungen zulassen. Denn dadurch sind wir früher in der Lage, das vor uns liegende Leben zu meistern.Zum Trauern gehört das Verleugnen. Wir wollen die Tatsache nicht wahrhaben, weigern uns zu akzeptieren was passiert ist. Das Leugnen verschafft uns Zeit. Zeit um der neuen Situation Stück für Stück ins Auge zu sehen und das verhindert, dass uns unsere Gedanken und Gefühle auffressen.Wichtig ist aber, dass wir dort nicht hängen bleiben, sonst kann es passieren, dass man die Verantwortung für seine Situation nicht übernimmt und deshalb wichtige Schritte nicht macht.Dann kommt die Sorge. Man macht sich um alles Sorgen – auch über Dinge, um die man sich keine Sorgen machen müsste. Die Gedanken der Sorge sind ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass wir uns den neuen Gegebenheiten stellen müssen.Sorge ist eine unbewusste Schutzmaßnahme die uns auf das, was vor uns liegt vorbereitet.Dann kommen die Schuldgefühle auch diese gehören zum Trauern dazu. Oft beginnt es mit der Frage „Wieso gerade ich“. Automatisch denkt man, dass man allein die Schuld daran trägt. Die Trauer ruft immer wieder negative Gedanken und Gefühle hervor. Schuldgefühle können uns lähmen. Aber manchmal motivieren sie auch, die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.Selbst die Wut gehört zum Trauern dazu. Die Wut reicht von Streiten und Schreien bis hin zum Schweigen. Erst sind wir „empört“, später verletzt. Wut ist eine Form des verletzt seins und manchmal hilft sie uns sogar, unser Leben zu verändern.Ja, und dann sind da noch die Depressionen. Sie treten auf, wenn wir tief trauern. Eine Depression in dem Fall ist eine nach innen gekehrte Wut.Das Akzeptieren unserer Situation beginnt in dem Moment, in dem wir uns bewusst machen, wie wir den Verlust erleben. Wut, Traurigkeit oder Schuldgefühle verschwinden dadurch nicht – aber wir beginnen, diese Umstände als Realität anzunehmen. Man beginnt langsam wieder sein Leben in die Hand zu nehmen, kommt auf neue Ideen, übernimmt Verantwortung für seine Situation, auch wenn es sehr weh tut. All das spricht das Bewusstsein an, es wird einem klar, was man verloren hat und wie man damit umgeht.Ken Moses sagt: „Man sieht den Tatsachen ins Auge, was aber nicht bedeutet, dass man keinen Schmerz empfindet.“All das, muss niemand allein durchstehen. Dafür gibt es unser Forum. Soweit wir können, helfen wir diesen steinigen Weg zu begleiten. Manchmal mag man seine Familie, Freunde nicht mehr damit „belasten“, dann ist es gut, wenn jemand anderen gefunden hat um über seine schmerzlichen Gefühle zu sprechen – der einem zuhört.Niemand sollte Angst vor der Trauer haben. Das Trauern ist nur ein vorübergehender Zustand. Manchmal denkt man vielleicht es ist egoistisch zu trauern - ganz sicher wenn Kinder da sind. Aber das stimmt nicht.Ken Moses sagt „Man kann nur wachsen, wenn man sich auf sich selbst konzentriert“.Also lasst die Gefühle zu, die natürliche Trauer. Ihr werdet euch dadurch leichter den Problemen des Lebens stellen können.

Autor:Cho.Ku.Rei


Fügen Sie hier Ihren eigenen Text ein.